Lerne den Gründer von FITTER HIRSCH kennen – was daraus geworden ist und die Geschichte dahinter: vollautomatisiert, KI-geführt, kompromisslos anders.
Der Start war schon Ende 2014 als FITTER HIRSCH – bereits zur Eröffnung im Dezember 2014 zählte das Studio aus dem Vorverkauf 252 Mitglieder und wuchs auf zuletzt 573. Dann kamen die Corona-Maßnahmen: Sie trafen die gesamte Branche hart und ließen die Mitgliederzahl auf nur noch 437 einbrechen – nicht mehr wirtschaftlich tragbar. Geblieben ist der Standort. Sonst ist heute alles neu und anders: eine neue Marke, ein neuer Auftritt, zusätzliche brandneue Geräte und ein komplett neu gedachtes, vollautomatisiert KI-geführtes Konzept.
(FIT GmbH)
➡
maxiFIT Sebersdorf e.U.
(4 Trainer im Einsatz)
nicht mehr tragbar
von der KI betreut
Ein Studio dieser Größe ist kein Selbstläufer: Hohe Miet- und Betriebskosten, über 500.000 Euro an Geräteinvestitionen und Einrichtung und laufende Trainergehälter müssen erst einmal verdient werden. Weil wir bewusst auf besonders günstige Preise setzen, liegt der Break-even sogar noch höher: Schon mit nur 2 Teilzeit-Trainern rechnet sich der Betrieb erst ab rund 600 Mitgliedern – ein fairer Preis für unsere Mitglieder, aber eine harte Latte für den Betreiber.
(dank günstiger Preise)
danach reduziert
zugeschossen (bis 2019)
So entstand (ohne die IT) bis 2019 ein laufendes Megaminus: Mit vier Trainern lag der Betrieb Monat für Monat tief im Defizit. Ausgeglichen wurde das einzig durch den persönlichen Einsatz des Gründers – Daniel Schreiber schoss aus seinen IT-Jobs rund 10.000 Euro pro Monat zu, um das Studio und die Gehälter seiner Trainer zu halten. Nicht zufällig lief beides in derselben Firma, der FIT GmbH – der Name war Programm: Fitness und IT. Nur weil die IT-Einnahmen in derselben GmbH lagen, konnte der Fitnessbereich überhaupt überleben und aufgebaut werden.
Erst 2019, mit der Reduktion auf zwei Teilzeit-Trainer, wurde der Betrieb halbwegs tragbar. Doch selbst dann zahlte Daniel weiter aus der IT Sparte drauf – und bezog bis zum Ende von FITTER HIRSCH nie ein Gehalt aus dem Fitnessstudio.
Den Rest erledigten die Anwalts- und Gerichtskosten. Wer sich gegen den Staat wehrt, bleibt selbst dann auf den eigenen Anwaltskosten sitzen, wenn er gewinnt – und vieles haben wir gewonnen (⚖️ Kurier: Höchstrichter bestätigen Rechtswidrigkeit). Über die Jahre summierte sich das auf einen sechsstelligen Betrag.
Und selbst neue Trainer waren nach Corona praktisch nicht mehr zu bekommen: Nach unseren Erfahrungen wurden Trainer während der Corona-Zeit sogar dazu angehalten, sich auf eine „stabilere Branche“ umschulen zu lassen. Die Branche wurde an mehreren Fronten gleichzeitig ausgetrocknet.
Der Druck kam nicht nur von den Behörden. Auch mit dem Vermieter gab es massive Probleme. Statt uns – wie es dem Mietrecht entspräche – einen eigenen Stromzähler mit freier Anbieterwahl zur Verfügung zu stellen, lief der Zähler bis 2025 auf seinen Namen. Er bestimmte den Stromanbieter – und seine Wahl benachteiligte uns bei den Kosten massiv (etwa um den Faktor 2).
Gleichzeitig verlangte er die gesamte Corona-Zeit hindurch die volle Miete – obwohl wir per Behördenanordnung geschlossen hatten – und drohte mit hohen Anwalts- und Gerichtskosten.
Ich konnte ihn am Ende davon überzeugen, dass seine Forderung nach unserer Rechtsauffassung dem Mietrecht widersprach (erst als es erste Urteile gab wo Vermieter vor Gericht gegen Mieter verloren hatten). Doch allein diese Überzeugungsarbeit – Aufbereitung und Recherche durch eigene Berater und Anwälte – kostete mich mehrere zigtausend Euro. Keine Einnahmen, aber Angriffe von allen Seiten. Wir waren schlicht nicht erwünscht.
Während der Schließungen haben wir als eines der wenigen Studios überhaupt keinen einzigen Cent von unseren Mitgliedern abgebucht – und das über insgesamt 10 Schließmonate, verteilt auf mehr als zwei Jahre.
Ein Teil der Branche ging einen anderen Weg: weiter abbuchen, parallel Corona-Förderungen mitnehmen, Zutrittsregeln besonders hart umsetzen. Wir haben uns bewusst für unsere Mitglieder entschieden – auch wenn uns genau das wirtschaftlich zusätzlich getroffen hat.
Meine Frau Sabine und ich suchten zwei Jahre lang nach einem neuen Standort. Doch in der Region gab es nichts Passendes. Ein Neubau schied aus: Die Banken lehnten jede Unterstützung ab – Absagen, die wir auf unsere Corona-Vergangenheit zurückführen.
In Hartberg wären vergleichbare Immobilien zwar unglaubliche zwei Drittel günstiger gewesen – doch die hohe Studiodichte dort machte das Gebiet uninteressant, ebenso Fürstenfeld. Unser Standort ist dafür ein echter Glücksgriff (von mir 2012 bewusst gewählt): das einzige Studio im gesamten Einzugsgebiet, direkt am Autobahnzubringer mit viel vorbeifahrendem Verkehr. Diese Top-Lage hat ihren Preis – die wirklich hohe Miete nehmen wir dafür bewusst in Kauf.
Genau diesen Teufelskreis aus Personal-, Rechts- und Risikokosten löst heute die KI: personallos, ohne dieses Risiko – und trotzdem mit rund 800 Mitgliedern.
Ein KI-Konzept, das es so kein zweites Mal gibt.
Was als Studio mit 4 Trainern begann und von der Corona-Politik fast zerstört wurde, ist heute stärker als je zuvor: Die selbst entwickelte KI betreut vollständig personallos rund 800 Mitglieder – rund um die Uhr, konsequenter und zuverlässiger, als es ein Mensch je leisten könnte. Ein vergleichbares System ist uns in der gesamten Region nicht bekannt – und auch darüber hinaus zu kaufen gibt es so etwas nicht. Möglich macht das ausschließlich das eigene IT- & KI-Know-how des Gründers.
Der KI ist es egal, wie viele es sind.
·
800
·
1.000
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3.000
·
∞
Ob 300, 800, 1.000, 3.000 oder noch mehr Mitglieder – für die KI macht das keinen Unterschied. Sie betreut jede einzelne Person mit der gleichen Konsequenz, ganz ohne zusätzliches Personal. Das ist der entscheidende Unterschied zum klassischen Modell, in dem jede neue Mitgliederwelle auch neue Gehälter bedeutet hätte.
Studiofläche
~1.000
Mitglieder, für die das Studio designt ist